


Die Stiftsbibliothek St.Gallen
Um 612 n.Chr. errichtete der Wandermönch Gallus ein Einsiedelei im Tal. Diese wurde im Jahr 719 zu einem Kloster ausgebaut und 747 entstand das Benediktinerkloster. Bereits im neunten Jahrhundert wurde das Kloster St. Gallen zum bedeutendsten Wissenszentrum nördlich der Alpen.
Schon im 8. Jahrhundert verfügte das Kloster St.Gallen über eine bedeutende Sammlung von Schriften.
Die Stiftsbibliothek, mit seinen mehr als 160000 Büchern und Manuskripten, zählt heute zu den ältesten und schönsten Bibliotheken der Welt.
Das erste Bibliotheksgebäude des Klosters wurde 1551 erbaut. Der heutige Bibliotheksraum entstand zwischen 1758 und 1767 und ist einer der schönsten Rokoko Säle der Schweiz.
Als Teil des Klosters ist die Stiftsbibliothek von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Der Bibliothekssaal ist vor allem dank der einzigartigen Sammlung frühmittelalterlicher Handschriften weltweit von Bedeutung.
Im Westflügel der Klosteranlagen befindet sich das Lapidarium der Stiftskirche. Dort sind die archäologischen Funde des karolingischen Münsters zu sehen.
Lapidarium ist die Bezeichnung für eine Sammlung von Steinwerken, etwa Sarkophage, oder Grabsteine etc.
Öffnungszeiten:
vom 27. November 2011 - 11. November 2012
Montag - Samstag: 10.00 - 17.00 Uhr
Sonntag: 10.00 - 16.00 Uhr
Eintrittspreise 2012
Barocksaal
Erwachsene CHF 10.-
Gruppen ab 10 Personen CHF 8.-
Schüler und Studenten CHF 7.-
Schüler-/Studentengruppen CHF 5.-
Im Preis ist der Eintritt in die Ausstellung im Barocksaal und ins Lapidarium enthalten.
Das Lapidarium ist jeweils von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.
Lapidarium
Erwachsene CHF 3.-
Gruppen ab 8 Personen CHF 2.-
Schüler und Studenten CHF 2.-
Schüler-/Studentengruppen CHF 1.-